-
- Gärbehälter: Ein Behälter aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl, der groß genug ist, um den Most (so nennt man den Saft, der zu Wein werden soll) zu fassen. Die Rezepte hier sind – sofern nicht anders vermerkt – auf etwa 5 Liter Wein ausgelegt. Ein Gärspund ist ebenfalls wichtig, um Gase entweichen zu lassen, ohne dass Luft eindringt.

Hier habe ich einen lebensmittelechten Kunststoffeimer mit Deckel als Gärgefäß verwendet - Gärverschluss (Gärspund): Ermöglicht das Entweichen von Gasen während der Gärung und verhindert gleichzeitig das Eindringen von Sauerstoff, schädlichen Mikroorganismen und Fliegen. In der Regel besteht der Gärspund aus einem S-förmigen Röhrchen aus Plastik oder Glas, in das ein wenig Flüssigkeit gegeben wird. So können Gase einfach „rausblubbern“, ohne dass irgendetwas fremdes sich in den Most hineinverirren kann.

Links der klassische S-förmige Gärspund, rechts ein zylindrischer Gärspund. Beide funktionieren gleich gut. Hast Du noch keinen Gärspund zur Hand, kannst du auch improvisieren: Nimm dafür einfach einen Ballon oder Gummihandschuh, stich mit einer Nadel ein paar Löcher in die Spitze, und stülpe ihn über die Öffnung. Das sieht dann etwa so aus:

- Hydrometer & Messzylinder: Das Hydrometer (Auch Schwimmer oder Spindel genannt) ist ein Instrument zur Messung des Zuckergehalts und der Dichte der Flüssigkeit, mit dem man den potenziellen Alkoholgehalt abzuschätzen kann. Zum Benutzen einfach eine ausreichende Menge des Mostes in einen Messzylinder geben und das Hydrometer darin schwimmen lassen. Gemessen wird an dem Punkt, wo sich Mostoberfläche und Hydrometer treffen. Im Verlauf der Gärung sollte das Hydrometer immer weiter hinabsinken, da der vorhandene Zucker nach und nach durch Alkohol ersetzt wird und damit weniger Dichte erhält.

Spindel – Hydrometer – Schwimmer - Thermometer: Um die Temperatur während des gesamten Prozesses zu überwachen, benötigst du ein Thermometer. Ist es bei der Gärung zu warm, bildet die Hefe unerwünschte Nebenprodukte oder unangenehm riechende Gase, die sich negativ auf den Wein auswirken können. Ist es zu kalt, setzt die Gärung möglicherweise gar nicht erst ein oder findet nur sehr langsam statt.
- Siphon/Schlauch: Um den Wein vom Bodensatz abzuziehen, benötigst du einen Siphon oder einfach nur einen Schlauch. So musst du zum Umfüllen den Behälter nicht kippen. Ein Schlauch ist auch wichtig, um beim Um- oder Abfüllen dem Wein möglichst wenige Berührungspunkte mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft zu geben. Trichter sollten zum Abfüllen vermieden werden, außer der Wein wird direkt getrunken.
- Reinigungsmittel: Um alle Geräte und Behälter gründlich zu reinigen und zu desinfizieren, benötigt man Reinigungsmittel, die in der Lage sind, alle verwendeten Utensilien und Oberflächen auf ein möglichst steriles Niveau zu bringen. Dafür eignen sich vor allem Natrium-Metabisulfit oder aktivsauerstoffbasierte Reinigungsmittel wie z.B. Chemipro OXI (https://www.amazon.de/-/en/2-US/dp/B01GG86U0I?th=1). In jedem Fall sind alle Verpackungshinweise vorsichtig durchzulesen, und bei der Verwendung von schwefelbasierten Reinigungsmitteln sollte man für eine ordentliche Durchlüftung sorgen, da Schwefelige Gase die Atemwege reizen können.
- Gärbehälter: Ein Behälter aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl, der groß genug ist, um den Most (so nennt man den Saft, der zu Wein werden soll) zu fassen. Die Rezepte hier sind – sofern nicht anders vermerkt – auf etwa 5 Liter Wein ausgelegt. Ein Gärspund ist ebenfalls wichtig, um Gase entweichen zu lassen, ohne dass Luft eindringt.
Von Essig als Reinigungs- und Desinfektionsmittel wird in der Regel abgeraten, da minimale Essigrückstände den Wein zu Essig werden lassen können. Auch chlorbasierte Reinigungsmittel sind eher ungeeignet, da sie schnell ätzend oder reizend wirken und auch geringe Rückstände den Wein negativ beeinflussen können (korkiges Aroma).